Der Bienenmann

Ein idyllisches Seengebiet bei Berlin: Hier leben die Reichen zurückgezogen in ihren Villen … Bis ein eiskalter, unberechenbarer Killer auftaucht. Als Imker maskiert, tötet er scheinbar wahllos und entführt einen kleinen Jungen. Will der Täter Geld? Hat er ein politisches Motiv? Oder ist er ein Psychopath? Unter wachsendem Druck der Öffentlichkeit sucht der Berliner Kommissar Baer vergeblich nach einem Schlüssel für die blutigen Taten. Eine Verbündete findet er in der jungen Brandenburger Ermittlerin Jana Seitz, auch wenn ihr Vorgesetzter und Liebhaber das nur äußerst ungern sieht. Dann schlägt der Imker wieder zu, noch brutaler als zuvor, und den Ermittlern wird endgültig der Boden unter den Füßen weggezogen …

Berlin Verlag (2017), 480 Seiten, € 12,99 [D], € 13,40 [A], ISBN: 978-3-8333-1084-3

 

Reaktionen / Rezensionen:

Ruhr Nachrichten: „Ein klasse Krimi-Debüt: Elias Mattay hat mit ‚Der Bienenmann‘ einen Kriminalroman mit Serienqualität vorgelegt […] , dass sie es ihm danken würden, wenn er Roman Baer und Jana Seitz weiter ermitteln ließe. Das Duo hätte das Zeug zu Serienhelden. Und nur zu gern würden ihre neuen Fans noch erleben, dass es ihren zweifelhaften Vorgesetzten trotz der Beförderungen irgendwann doch noch an den Kragen geht.“ [ebenso in: Münsterland Zeitung, Dorstener Zeitung, Halterner Zeitung]

cascarax: „Beeindruckend, über wie viele Register Elias Mattay verfügt. Ob seine messerscharf gezeichneten Porträts, die knappen, packenden Spannungssequenzen, die mit glaubhafter Psychologie extreme Brutalität in der Wahrnehmung eines Kindes darstellen, oder andererseits die satirischen Einlagen wie die Zurechtweisung der italienischen Techno-Kids in der illegalen Ferienwohnung des Schöneberger Nachbarn von Kommissar Roman Baer […] Mit seinem Protagonisten Baer schafft Mattay einen stimmigen Charakter […] ein sympathischer, bedächtiger, brummiger Berliner “Bär”, dieser Roman Baer. […] das Buch ist ein höchst lesenwertes Stück Literatur. Mein Aufruf, nicht nur an Berliner: Lesen!“

Rezensionen von Kund_innen: „Ein Krimi wie ein opulentes 7-Gänge Menü, bei dem der Honig vom Sorbet bis zum Dessert langsam die Kehle verklebt … ein großartiger Kriminalroman, der auf 472 Seiten nichts ausläßt, was für mehrere Tatortabende reichen würde, man muß sich nur die Zeit nehmen! Eine Verfilmung wäre genial.“

„Jede[…] der handelnden Personen ist entweder direkt zu Beginn oder zumindest im Lauf der Geschichte in die Tiefe gehend dargestellt. […] Mattay schildert mit leichter Hand und dennoch nachdrücklich. Was […] den oder die Täter miteinschließt. Wobei selbst die in der Natur lebende, lange Zeit namenlose Frau dabei Interesse beim Leser erwecken wird […] die allerletzten Zeilen […] noch einmal gewaltig in sich haben und vieles auf den Kopf stellen, was der Leser vorher hätte denken können.“

„… phänomenale[r] Kriminalroman […] geht weit über den Einheitsbrei der … Flut an Kriminalromanen hinaus. […] eine Charakterstudie, und er leistet sich diesen Luxus im Prinzip bei allen handelnden Personen sowie Opfern in einer sehr eindringlichen Weise. Spannender und glaubwürdiger können Charakterisierungen nicht sein. Aber auch für Landschaften und allgemeine Stimmungen besitzt Elias Mattay die Gabe, diese mit Tiefgang und im Breitbandformat zu schildern. Dunst und starker Regen an einer Uferstraße lassen einen düsteren Eindruck entstehen. „Ohne die Bojen hätte man meinen können, die Welt habe ihre Farbe verloren…“. Auch Tatorte beschreibt der Autor in schauriger Präzision. […] Bildhaft auch die Sichtweise aus Tätersicht. […] ein vielschichtiger, komplexer Kriminalroman, der in der genannten Flut von Neuerscheinungen einen Vergleich mühelos gewinnt.“